Detlev Berning am Meer
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Newsletter Nr. 1 / 2012

Inhalt

News 

Als Trainer in Kreativitätstechniken nach E. De Bono zertifiziert   
Mediationsgesetz am 15. Dezember 2011 vom Parlament verabschiedet.
Ziel des Gesetzes    
Weiteres Verfahren  
FAIRsprechen    

Bedenkenswert

Die drei V‘s der Kommunikation    
Allensbach-Studie über Mediation: Bürger trauen Psychologen eher als Rechtsanwälten    

Nächste Veranstaltungen

Workshop  „Six thinking hats - Struktur und Kreativität in individuellem- und Team-Denken“   
Workshop zum Thema „Unternehmensnachfolge jenseits von Recht und Finanzen“    
Seminar Effizienzsteigerung in Meetings mit den „six thinking hats“   
Workshop zum lateralen Denken    
Seminar Innovation durch Kreativität mit dem „lateralen Denken“ nach E. De Bono   

Vermischtes

News

Als Trainer in Kreativitätstechniken nach E. De Bono zertifiziert 

Im Dezember 2011 habe ich mich als Trainer in den Kreativitätstechniken E. De Bono`s (Laterales Denken) zertifizieren lassen. Seit Jahren schule ich bereits die „six thinking hats“ und biete – zum Kennenlernen – gut 1-stündige Workshops an. Die nächsten Termine gebe ich unten bekannt, können aber auch auf meiner Website verfolgt werden. 

Das Techniken des lateralen Denkens sind nützlich, um neue Ideen zu kreieren und darauf aufbauend Innovation zu gestalten. Ab sofort biete ich als neue Dienstleistungen an:

  • Seminare und Inhausschulungen in lateralem Denken, um Kreativteams fit zu machen für die Tätigkeit in ihren Organisationen. Dieses Seminar dauert 2 Tage und kostet je Teilnehmer € 650,00 zzgl. USt. im Preis eingeschlossen ist das Originalskript.
  • Benötigen Sie oder Ihre Organisation neue Ideen, können Sie diese „kaufen“. Ich habe ein Kreativteam, bestehend aus 4 Personen,  ausgebildet, das Ihnen zu Ihrem Anliegen mindestens 50 neue Ideen liefert. Vorweg erarbeite ich mit Ihnen, wie Ihr Anliegen korrekt formuliert ist (Fokus definieren). Abschließend gehe ich mit Ihnen die gelieferten Ideen auf ihre individuelle Relevanz und Durchführbarkeit durch. Im Ergebnis sollte dann Ihre innovative Idee stehen, die Sie auch umsetzen können. Bei Interesse sprechen Sie mich bitte an – der Nutzen ist weit größer, als ich es hier darstellen kann.

Mediationsgesetz am 15. Dezember 2011 vom Parlament verabschiedet.


Ziel des Gesetzes

Arten der außergerichtlichen Streitbeilegung

Die Verfahren der außergerichtlichen Konfliktbeilegung werden, heißt es in der Begründung zum Referentenentwurf eines Mediationsgesetzes bereits in verschiedenen gesetzlichen Bestimmungen erwähnt (vgl. § 278 Absatz 5 Satz 2 ZPO, §§ 135 Absatz 1 Satz 1 und 156 Absatz 1 Satz 3 FamFG). Neben der außergerichtlichen Mediation gehören zu den Verfahren der außergerichtlichen Konfliktbeilegung die in zahlreichen Landesgesetzen vorgesehenen Schlichtungs-, Schieds- und Gütestellenverfahren, neuere Schiedsverfahren wie die Adjudikation sowie die Verfahren des sog. Mini Trial und der sog. Early Neutral . Diese Verfahren würden in den verschiedensten Ausprägungen und Kombinationen praktiziert, und es sei davon auszugehen, dass die Entwicklung neuer innovativer Verfahren der außergerichtlichen Konfliktbeilegung weiter vorangehen werde. Dennoch würden in Deutschland nach wie vor sehr viele Streitigkeiten vor Gericht ausgetragen.

Gesetzliche Anreize zur einverständlichen Streitbeilegung

Der Gesetzgeber könne jedoch auch Anreize für eine einverständliche Streitbeilegung schaffen, um die Konfliktlösung zu beschleunigen, den Rechtsfrieden nachhaltig zu fördern und die staatlichen Gerichte zu entlasten. Um die Streitkultur in Deutschland nachhaltig zu verbessern, stärkte der Entwurf insbesondere die außergerichtliche Mediation. Der Entwurf unterscheide nicht zwischen grenzüberschreitenden und nationalen Streitigkeiten, sondern stelle die Mediation insgesamt auf eine einheitliche Grundlage und vermeide so eine ansonsten drohende Rechtszersplitterung.

Regelungen für das Mediationsverfahren

Um die Vertraulichkeit des Mediationsverfahrens zu gewährleisten, soll eine allgemeine Verschwiegenheitspflicht für Mediatorinnen und Mediatoren eingeführt werden. Daraus folge zugleich ein Zeugnisverweigerungsrecht für Mediatorinnen und Mediatoren in der ZPO und allen auf sie verweisenden Verfahrensordnungen. Der Entwurf stelle auch die Vollstreckbarkeit von Mediationsvereinbarungen sicher und ermögliche es den Parteien zukünftig, eine in einer Mediation abgeschlossene Vereinbarung einfach und kostengünstig für vollstreckbar erklären zu lassen.
Kein Regelungsbedarf bestehe im Hinblick auf die Verjährung. Denn die Verjährung sei bereits nach geltendem Recht nach § 203 Satz 1 BGB gehemmt, wenn zwischen den Parteien Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände schweben; eine Mediation stellt eine solche Verhandlung dar. Daher bestehe auch kein Umsetzungsbedarf im Hinblick auf die Mediations-RL.
Schließlich schaffe der Entwurf eine Rechtsgrundlage in allen Verfahrensordnungen mit Ausnahme der Strafprozessordnung (StPO), um den Parteien eine außergerichtliche Konfliktbeilegung oder – soweit vom Landesrecht vorgesehen – eine richterliche Mediation vorschlagen zu können.Da die Mediation ein Verfahren sei, das noch stark in der Entwicklung begriffen ist, beschränke sich der Entwurf darauf, grundlegende Verhaltenspflichten und Aufgaben der Mediatorinnen und Mediatoren, einige Tätigkeitsbeschränkungen sowie eine (allgemeine) Aus- und Fortbildungsverpflichtung zu regeln. Die Vorschriften des Mediationsgesetzes (MediationsG) sollen für alle Mediatorinnen und Mediatoren gelten, auch für die richterlichen Mediatorinnen und Mediatoren, die allerdings künftig nur noch als sog. Gütrerichter tätig werden sollen.


Weiteres Verfahren

Am 10.02.2012 steht die Zustimmung zum Gesetz auf der Tagesordnung des Bundesrates. Ob der dem Gesetz zustimmt ist fraglich. Kurz vor der Verabschiedung des Gesetztes im Bundestag haben die Justizminister fast einstimmig gefordert, dass die im ursprünglichen Entwurf enthaltene Rechtsgrundlage für die viel praktizierte gerichtsinterne Mediation ins Gesetz aufgenommen wird. Das ist nun nicht geschehen; die Vertreter des Rechtsausschusses haben allerdings einmütig fest gestellt, dass es dem Güterichter nicht verwehrt ist, Mediation zu betreiben. Sollte der Bundesrat den Vermittlungsausschuss anrufen, gehe ich nicht von einer Änderung aus. Ich prognostiziere vielmehr, dass der Bundestag das Gesetz so bestätigt wie er es im Dezember beschlossen hat. Und damit kommt es dann zustande.
Interessanten sind die im Gesetz nicht geregelten Bereiche, die der Gesetzgeber in eine Rechtsverordnung verwiesen hat. Diese muss dann das Bundes-Justizministerium formulieren. Dieses betrifft so wichtige Bereiche wie die Zertifizierung mit Anerkennung und Listung  von Mediatoren.

FAIRsprechen

In 2011 wurde der Verein FAIRsprechen gegründet. Ziel des Vereins ist es, eine neue Kultur im Umgang mit Konflikten zu etablieren. „Es ist unser Anliegen, dass sich Organisationen verpflichten, eine Unternehmenskultur zu schaffen und zu leben, die von Toleranz und Wertschätzung geprägt ist. Nur wenn sich alle Beschäftigten mit ihrer Organisation/ihrem Unternehmen identifizieren, wird dieses langfristig im Wettbewerb erfolgreich sein. Identifikation beginnt in unseren Augen damit, dass beide Seiten fair miteinander umgehen“.
Es geht um Fairness in Situationen, in denen unterschiedliche Handlungsabsichten aufeinander stoßen. Dass Menschen unterschiedliche Interessen haben, ist völlig normal. Konflikte kommen überall vor, doch sie werden im Alltag von Organisationen unterschiedlich gelöst. Wir sagen, dass es nur fair zugeht, wenn beide Seiten gemeinsam Handlungsalternativen finden und nicht eine Seite (die Stärkere) den Weg diktiert. Solche „Diktate“ finden im  Berufsalltag immer wieder statt, beispielsweise durch Abmahnungen oder gar Kündigungen.
Weitere Informationen unter www.fair-sprechen.de 

Bedenkenswert

Die drei V‘s der Kommunikation:

Visuell: Die Wirkung unserer Mitteilungen wird zu 55% durch unsere Körpersprache bestimmt.
Vokal: Unser Tonfall, unser Sprechtempo und unsere Lautstärke machen 38% aus.
Verbal: Und sie hängt zu 7% von den Wörtern ab, die wir tatsächlich gebrauchen.

Allensbach-Studie über Mediation: Bürger trauen Psychologen eher als Rechtsanwälten

Fast jeder zweite Bundesbürger sieht in einer Streitschlichtung eine Alternative zu einem Gerichtsprozess. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Rechtsschutzversicherers Roland. Allensbach-Geschäftsführerin Renate Köcher sagte am Mittwoch in Berlin, die Deutschen seien kein Volk von “Prozesshanseln”. Von jenen Befragten, die zuvor schon von der Möglichkeit einer außergerichtlichen Einigung gehört hätten, versprächen sich 58 Prozent viel davon. Quelle: FAZ vom 17.11.2010

Nächste Veranstaltung

Weitere Einzelheiten finden Sie auf meiner Website, über die Sie sich auch anmelden können: www.berning-hannover.de.

Workshop  „Six thinking hats - Struktur und Kreativität in individuellem- und Team-Denken“ 

Am 09. Februar 2012 in der Zeit von 17.30 Uhr bis ca. 18.30 Uhr.€ 15,00  Details 

Workshop zum Thema „Unternehmensnachfolge jenseits von Recht und Finanzen“

Am 15. Februar 2012 in der Zeit von 17.30 Uhr bis ca. 18.30 Uhr an. Details

Seminar Effizienzsteigerung in Meetings mit den „six thinking hats“

Am 05. März 2012, Hannover, Hohenzollernstraße 54 A  in der Zeit von 9.30 – ca. 17.30 Uhr Details

Workshop zum lateralen Denken

Am Donnerstag, dem 15. März in der Zeit von 17.30 Uhr bis ca. 19.00 Uhr. € 15,00  Details

Seminar Innovation durch Kreativität mit dem „lateralen Denken“ nach E. De Bono

Am 30. Und 31 März 2012, Hannover, Hohenzollernstraße 54 A  in der Zeit von 9.30 – ca. 17.30 Uhr am Freitag und am Samstag von 10.00 Uhr bis ca. 15.00 Uhr. Details

Vermischtes

Bitte schon mal vormerken: Am 8. Juni feiern wir unser diesjähriges Hoffest. Ab 17.00 Uhr in der Hohenzollernstraße 54.

Unser letztes Hoffest im Mai 2011

Impressum
Dr. iur. Detlev Berning

Wirtschaftsprfer
Steuerberater
Rechtsanwalt

Hohenzollernstrae 54 a
30161 Hannover
Fon: +49 (0)511 - 3886937
Fax: +49 (0)511 - 315615
E-Mail: Info@Berning-Hannover.de
Web: http://www.Berning-Hannover.de

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Detlev Berning am Meer